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SelbstsperreDie Selbstsperre oder auch Spielersperre ist eine zentrale Maßnahme des Spielerschutzes.
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Willkommen auf unseren Informationsseiten zum Thema "Spielerschutz"

Schon Albert Einstein hatte eine Definition für den Zufall, die sich auf das Glücksspiel übertragen lässt:

"Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall."

Genau das ist ein wesentliches Merkmal von Glücksspielen, das ungewisse, vom Zufall bestimmte Ergebnis. Daher ist der Ausgang eines Glücksspiels nicht berechenbar und immer mit dem Risiko verbunden, den Einsatz zu verlieren.

Wir freuen uns, wenn Sie die Informationen auf den folgenden Seiten lesen und sich darüber informieren, wie das Glücksspielen ein Vergnügen bleibt und was Sie tun können, wenn das Glück mal nachlässt.
Glücksspiele faszinieren seit jeher, bergen aber auch die Gefahr des unkontrollierten Spiels. So können Automatenspiele, Roulette, Black Jack und Poker für einige Menschen vom Freizeitvergnügen zum Suchtmittel werden.

Der Traum von finanzieller Unabhängigkeit, die Idee durch Glücksspiel den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können, das sind sicherlich Gedanken, die fast jeder Mensch nach einem größeren Gewinn hat. Während die meisten Menschen wissen, dass diese Annahmen unrealistisch sind, können sie für manche zu einer festen Überzeugung werden. Aus dem Spielspaß kann so schleichend ein Spielzwang werden.

Wir empfehlen Ihnen:
  • Setzen Sie sich ein festes Limit, finanziell und zeitlich.
  • Versuchen Sie nicht, Verluste wieder "einzuspielen". Je mehr Sie einsetzen, desto mehr können Sie verlieren.
  • Machen Sie Spielpausen, das Spiel hat kein Gedächtnis. Ihre Chancen sind bei jedem neuen Spiel die gleichen.
  • Leihen Sie sich niemals Geld zum Spielen.
  • Nutzen Sie Glücksspiele nie, um sich von Problemen abzulenken.
  • Beenden Sie ihr Spiel auch nach einem kleinen Gewinn.
Sehen Sie das Glücksspiel als eine von vielen möglichen Freizeitbeschäftigungen an. Setzen Sie nur so viel Geld ein, wie Sie es zum Beispiel auch für einen Restaurantbesuch ausgeben würden.

Für uns bedeutet Verantwortung auch, dass wir um die Gefahren wissen, die mit Glücksspielen verbunden sind. Daher möchten wir einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.

Für ihre Fragen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Glücksspiel, für eine persönliche Aufklärung über die Risiken, bei der Unterstützung zur Einschätzung ihres eigenen Glücksspielverhaltens sowie zu Informationen zur Spielersperre und zu den Beratungsstellen des Hilfesystems stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Sprechen Sie einen unserer Mitarbeiter an oder wenden Sie sich direkt an unsere speziell geschulten, kompetenten, Ansprechpartner des Bereichs "Sozialkonzept".

Auch bei der Kontaktaufnahme zu den unterschiedlichen Beratungseinrichtungen sind wir Ihnen gern behilflich. Als Gesprächspartner für Spieler und Angehörige.

Anonym, persönlich, telefonisch oder per Mail.

Tel.: 0381 873985-48
Email: info@spielerschutz-mv.de
Glücksspiel wird zur Sucht, wenn das Spielverhalten nicht mehr kontrollierbar ist. Das private und das berufliche Umfeld verliert immer mehr an Bedeutung, das Spielen selbst wird zum zentralen Lebensinhalt.

Entstehung der Glücksspielsucht

Positives Anfangsstadium
  • erste Kontakte zum Glücksspiel
  • erste Gewinne, verbunden mit angenehmen Gefühlen, Selbstwertsteigerung bei Gewinn
  • regelmäßiges Aufsuchen der Glücksspielorte
  • zunehmendes glücksspielspezifisches Wissen
  • zunehmendes risikovolles Glücksspielverhalten
  • Glücksspiel als Freizeitverhalten
Gewöhnungsstadium
  • Glücksspielintensität steigt
  • Toleranzentwicklung
  • „Verlustjagd“
  • steigende Verluste
  • Spielschulden, Aufnahme von Krediten
  • Verheimlichen und Lügen
  • Flucht in das Glücksspiel
  • noch Kontrolle möglich
Suchtstadium
  • dauerhaft gesteigerte Spielfrequenz
  • Kontrollverlust
  • Abstinenzverlust
  • Entzugserscheinungen
  • Beschaffungskriminalität
  • Panik- und Schuldgefühle
  • Entfremdung vom sozialen Umfeld
  • Sozialer Abstieg
  • Selbstmordgedanken
Quelle: Sabine M. Grüsser/ Ulrike Albrecht
Rien ne va plus-Wenn Glücksspiele Leiden schaffen
Selbst-
sperreSie interessieren sich für die Möglichkeit, für sich selbst eine Spielersperre vorzunehmen?

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Fremd-
sperreSie möchten Sich informieren, wie Sie eine Spielersperre für eine andere Person einleiten können?

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Aufhebung
Sie wollen mehr dazu erfahren, wie sich eine geltende Spielersperre wieder aufheben lässt?

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Wann kann ich eine Spielersperre wieder aufheben?
Frühestens nach einem Jahr kann eine Spielersperre wieder aufgehoben werden. Es gilt das Datum des Eintrags der Sperre. Dieses Datum finden Sie auf unserem Anschreiben, indem wir Ihnen die Sperre bestätigt haben. Das notwendige Antragsformular erhalten Sie am Einlass unserer Standorte. Das ausgefüllte Formular können Sie, unter Vorlage eines gültigen Ausweisdokumentes, direkt dort abgeben. Danach erhalten Sie von uns ein Anschreiben, indem wir den Eingang des Antrags auf Aufhebung bestätigen.

Reicht es aus, nur einen Antrag auf Aufhebung der Spielersperre zu stellen?
Nein. Um die Sperre wieder aufheben zu können ist es notwendig nachzuweisen, dass keine Gründe mehr vorliegen, die eine Sperre rechtfertigen.

Wie kann ich nachweisen, dass keine Sperrgründe mehr vorliegen?
Um über die Aufhebung einer bestehenden Spielersperre entscheiden zu können, benötigen wir folgende Nachweise:
  • Ausführliche Risikoprognose eines in Spielsuchtdiagnostik und -therapie ausgewiesenen klinischen Experten
  • Positive Auskunft einer Wirtschaftsauskunftei, z.B. Schufa
  • Nachweis über geordnete wirtschaftliche Verhältnisse durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt.
  • Ggf. Bescheinigungen über regelmäßige Einkünfte, z.B. Gehaltsnachweise, Rentenbescheid oder ähnliches.
Warum bin ich dazu verpflichtet so viele Nachweise einzureichen?
Erst eine sorgfältige Prüfung Ihrer Lebenssituation ermöglicht es uns unserer großen Verantwortung nachzukommen, festzustellen, dass keine Gründe mehr vorliegen die eine Spielersperre rechtfertigen. Insbesondere liegt hier der Fokus auf der ausführlichen Risikoprognose ohne die wir keine Spielersperre aufheben können. Die anderen notwendigen Nachweise benötigen wir erst, wenn uns eine positive Prognose vorliegt.

Wie lange dauert es, bis meine Sperre wieder aufgehoben wird?
Erfahrungsgemäß kann das Verfahren zur Aufhebung einer Spielersperre bis zu 4 Monaten dauern. Erst wenn alle notwendigen Unterlagen vorliegen können wir prüfen, ob die Sperre aufgehoben werden kann. Dazu gehört auch ein abschließendes Gespräch mit unseren verantwortlichen Mitarbeitern für den Bereich "Spielerschutz".

Danach erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid über die Entscheidung zur Aufhebung der Sperre.
Glücksspielsucht betrifft niemals nur den süchtigen Spieler allein, sondern auch seine Angehörigen!

Merkmale einer Glücksspielsucht können sein, dass Ihr Partner/Freund/Bekannter...
  • häufig keine Zeit und wenig Geld hat
  • sich von Ihnen oder Freunden Geld leiht
  • den Eindruck macht, als würde er etwas verheimlichen
  • ohne erkennbaren Grund seine Familie/ Freunde vernachlässigt
  • unzuverlässig geworden ist
Wenn Sie merken, dass Ihr Partner, Familienmitglied oder Freund sein Glücksspielverhalten nicht mehr unter Kontrolle hat, dann ist es an der Zeit zu handeln. Zögern Sie nicht, sprechen Sie uns an.

Wir informieren Sie über Hilfeeinrichtungen, an die Sie Sich anonym wenden können, um weitere Informationen zu erhalten. Auch über die Möglichkeit der Fremdsperre klären wir Sie auf.

Glücksspielsucht ist seit 2001 von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt. Glücksspielsüchtige können eine ambulante oder stationäre Behandlung in Anspruch nehmen.
Die Einrichtungen des regionalen Suchthilfesystems unterstützen Spieler und Angehörige. Betroffene und deren Familien erhalten dort kostenlose, professionelle Unterstützung und Beratung.

Aus Erfahrung wissen wir, dass der Schritt, sich kompetente Hilfe für ein Leben ohne Glücksspiel zu suchen schwierig erscheinen kann. Vielen Menschen ist es unangenehm zuzugeben, dass sie selbst oder eine ihnen nahestehende Person ein Problem mit dem Glücksspiel haben. Glücksspielsucht wird von den Betroffenen selbst oft als Verhaltensschwäche gesehen, seltener als eine Krankheit.

Ein Gespräch in einer professionellen Beratungsstelle ist ein wichtiger Schritt, um die Probleme, die durch Glücksspielen entstanden sind zu lösen. Für betroffene Spieler und deren Angehörige.



Hier werden Sie anonym und kostenlos beraten:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
Infoportal mit einer Datenbank zu den regionalen Beratungseinrichtungen:

www.spielen-mit-verantwortung.de
Infotelefon (kostenlos & anonym): 0800 - 1 37 27 00
Mo - Do 10.00 - 22.00 Uhr/ Fr - So 10.00 - 18.00 Uhr

Onlineberatung: www.check-dein-spiel.de



Regionale Hilfeangebote:
Caritas Mecklenburg e.V.
Kreisverband Rostock/Fachdienst Suchthilfe
August-Bebel-Straße 2-18055 Rostock
0381-25 23 23
suchtberatung@caritas-mecklenburg.de



Weitere Informationen und Adressen erhalten Sie natürlich auch bei uns im Haus. Unsere zuständigen Mitarbeiter für Spielerschutz erreichen Sie unter 0381 873985 48 oder unter info@spielerschutz-mv.de

Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass Sie zu häufig spielen.
Oder Sie haben aufgrund Ihres Spielverhaltens finanzielle oder familiäre Probleme. Sie haben Angst davor, dass das Glücksspiel zu viel Platz in Ihrem Leben einnimmt. Dann ist die Entscheidung für eine Selbstsperre ein kluger erster Schritt, sich vor den negativen Folgen unkontrollierten Spielens zu schützen.

Wer kann sich für das Spiel in Spielbanken sperren lassen?
Jeder Spieler hat die Möglichkeit sich sperren zu lassen.

Warum kann man sich selbst sperren lassen?
Die Selbstsperre ist eine aktive Möglichkeit sich vor den negativen Folgen unkontrollierten Glücksspielens zu schützen. Das können zu hohe Spieleinsätze sein, die zu finanziellen Problemen führen. Oder familiäre Probleme, die durch das Spielen entstehen. Auch das Gefühl immer mehr Zeit oder Geld für die Teilnahme am Glücksspiel aufzuwenden. Die Angst davor, das eigene Spielverhalten nicht mehr kontrollieren zu können, das Gefühl, es nicht zu schaffen, die Spielbank aus eigenem Antrieb nicht mehr zu besuchen.

Was bedeutet eine Selbstsperre?
Gesperrte Spieler dürfen nicht mehr an den Spielangeboten der deutschen, staatlich konzessionierten Spielbanken teilnehmen. Ebenfalls gilt die Sperre für die Spiele des deutschen Lotto- und Totoblocks, die häufiger als zweimal pro Woche angeboten werden, z.B. Oddset, Keno oder Quicky.

Wie lange dauert eine Spielersperre?
Eine Spielersperre dauert mindestens 1 Jahr.

Wo erhalte ich einen Antrag auf Selbstsperre?
Antragsformulare erhalten Sie am Einlass in allen unseren Standorten. Ebenfalls liegen dort Informationsbroschüren zur Selbstsperre aus. Darin finden Sie eine Erklärung zur Selbstsperre sowie ein Antragsformular. Sie können den Antrag zur Selbstsperre auch direkt auf dieser Seite ausdrucken.

Muss ich den Antrag am Einlass ausfüllen?
Nein. Ihren Entschluss, sich für eine Selbstsperre zu entscheiden, möchten wir in keinster Weise behindern. Um den Sperrvorgang so diskret wie möglich zu gestalten ist es nicht notwendig, den Selbstsperrantrag bei uns im Haus auszufüllen.

Muss ich den Antrag persönlich abgeben?
Der Gesetzgeber sieht vor, dass ein Antrag auf Selbstsperre die persönliche Anwesenheit des Spielers voraussetzt(Identitätskontrolle). Da uns bewusst ist, dass gerade dies einige Menschen in eine sehr unangenehme Situation bringen kann, bieten wir Ihnen die Möglichkeit uns Ihren Antrag auch per Post zu schicken. In diesem Fall ist es notwendig eine Kopie Ihres Ausweisdokuments beizufügen. Es kann sein, dass wir bei Unklarheiten nachfragen werden.

Erhalte ich einen schriftlichen Bescheid über die Aktivierung meiner Sperre?
Ja. Sie erhalten ein Schreiben, indem wir Ihnen den Eintrag Ihrer Sperre bestätigen. Auf dem Antrag zur Selbstsperre können Sie angeben, dass Sie die Sperrbestätigung persönlich abholen möchten.

Erlischt die Sperre automatisch?
Nein. Um eine Sperre wieder aufzuheben ist es notwendig, einen Antrag auf Aufhebung der Sperre zu stellen. Dies muss bei dem Anbieter geschehen, der auch den Antrag auf Selbstsperre entgegengenommen hat. Das notwendige Formular erhalten Sie in allen unseren Standorten. Einen Antrag auf Aufhebung können Sie frühestens nach einem Jahr stellen.

Welche meiner persönlichen Daten werden gespeichert?
Der § 23, Glücksspielstaatsvertrag sieht vor, dass folgende Daten gespeichert werden dürfen:
  1. Familienname, Vornamen, Geburtsnamen
  2. Aliasnamen
  3. Geburtsdatum
  4. Geburtsort
  5. Anschrift
  6. Lichtbilder
  7. Grund der Sperre
  8. Dauer der Sperre
  9. und die meldende Stelle
Warum werden meine Daten gespeichert? Damit wird sichergestellt, dass gesperrte Spieler nicht mehr an staatlich konzessionierten Glücksspielen teilnehmen können.

Die Möglichkeit der Fremdsperre ist ein wichtiges Element des aktiven Spielerschutzes.

Warum gibt es die Möglichkeit der Fremdsperre?
Probleme, die durch problematisches oder süchtiges Glücksspielen verursacht werden, betreffen niemals nur den Spieler selbst. Untersuchungen zeigen, dass im Durchschnitt 8-10 Personen ebenfalls unter den Folgen des unkontrollierten Spielverhaltens leiden. Der Partner, die Kinder, die Eltern oder Freunde und Arbeitskollegen. Der Spieler steckt in einem Teufelskreis. Meistens verleugnet er die katastrophalen Folgen seiner Glücksspielsucht - hat kein Problembewusstsein und blendet alles Negative durch weiteres Spielen aus. Die Fremdsperre bietet die Möglichkeit den Spieler von der Teilnahme am staatlich konzessionierten Glücksspiel auszuschließen.

Muss ich in einer engen persönlichen Beziehung zu der Person stehen, die ich sperren lassen möchte?
Nein. Sie müssen aber begründete Hinweise haben, dass die Teilnahme am Glücksspiel für die zu sperrende Person zu einer Gefahr geworden ist. Spielsucht, Spielsuchtgefährdung, Überschuldung, das nicht Nachkommen finanzieller Verpflichtungen oder auch Spieleinsätze, die in keinem Verhältnis zu den finanziellen Möglichkeiten stehen.

Wie kann ich nachweisen, dass ein Antrag auf Fremdsperre begründet ist?
Mietzahlungen können nicht mehr geleistet werden. Es stehen nicht mehr genug finanzielle Mittel zur Verfügung, um den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Kredite werden nicht mehr fristgerecht zurückbezahlt. Das Einkommen ist so gering, dass keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, die eine Teilnahme am Glücksspiel erlauben. Diese Dinge lassen sich meistens mit Nachweisen belegen. Spielsuchtgefährdung oder Glücksspielsucht hingegen ist für die Person, die den Antrag auf Fremdsperre stellt schwieriger nachweisbar. Aber genau diesen Grund nehmen wir sehr ernst und prüfen auch hier sehr genau. Unsere verantwortlichen Mitarbeiter für den Bereich Spielerschutz stehen Ihnen in gerade auch diesem Fall für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Erfährt die Person, die gesperrt werden soll meinen Namen?
Ein Antrag auf Fremdsperre wird von uns streng vertraulich behandelt. Ihr Name wird von uns in keinem Fall weitergegeben. Jedoch besteht für den zu sperrenden Spieler die Möglichkeit die Herausgabe der Daten über einen Gerichtsbeschluss zu erwirken.

Mache ich mich strafbar, wenn meine Aussagen nicht der Wahrheit entsprechen?
Unter Umständen können bewusst falsch gemachte Angaben straf- oder zivilrechtlich verfolgt werden.

Erhalte ich einen schriftlichen Bescheid über die Entscheidung zur Sperre?
Nein, unsere Entscheidung wird nur der zu sperrenden Person mitgeteilt.

Wo erhalte ich einen Antrag auf Fremdsperre?
Antragsformulare erhalten Sie am Einlass unserer Standorte. Ebenfalls liegen Informationsbroschüren zur Fremdsperre aus. Darin finden Sie eine Erklärung zur Fremdsperre und ein Antragsformular.

Muss ich den Antrag persönlich abgeben?
Um Ihren Antrag bearbeiten zu können ist es notwendig Ihre Personalien festzustellen. Sie können den Antrag in einem unserer Standorte ausfüllen und direkt abgeben. Ebenfalls können Sie mit unseren verantwortlichen Mitarbeitern für den Bereich Spielerschutz Kontakt aufnehmen. Diese unterstützen Sie gern beim Ausfüllen des Antrags und stehen Ihnen für alle Ihre Fragen zur Verfügung.

Was passiert, wenn ich einen Antrag zur Fremdsperre abgegeben habe?
Ein eingehender Antrag auf Fremdsperre wird zunächst von uns auf seine Vollständigkeit überprüft. Die Person, die gesperrt werden soll erhält ein Anhörungsanschreiben. In diesem Schreiben werden die Gründe aufgeführt, die zu einer Spielersperre führen können. Innerhalb einer Frist von zwei Wochen hat die zu sperrende Person die Möglichkeit, die angegebenen Gründe anhand von Nachweisen zu widerlegen. Sollte dies nicht geschehen, wird eine Spielersperre eingetragen. Dem Anhörungsanschreiben liegt immer auch ein Selbstsperrantrag bei, so dass eine Entscheidung zur Selbstsperre möglich ist. Während der Dauer eines Fremdsperrverfahrens verfügen die Spielbanken MV ein vorläufiges Zutrittsverbot.
Glücksspielsucht betrifft niemals nur den süchtigen Spieler allein, sondern auch seine Angehörigen!

Merkmale einer Glücksspielsucht können sein, dass Ihr Partner/Freund/Bekannter...
  • häufig keine Zeit und wenig Geld hat
  • sich von Ihnen oder Freunden Geld leiht
  • den Eindruck macht, als würde er etwas verheimlichen
  • ohne erkennbaren Grund seine Familie/ Freunde vernachlässigt
  • unzuverlässig geworden ist
Wenn Sie merken, dass Ihr Partner, Familienmitglied oder Freund sein Glücksspielverhalten nicht mehr unter Kontrolle hat, dann ist es an der Zeit zu handeln. Zögern Sie nicht, sprechen Sie uns an.

Wir informieren Sie über Hilfeeinrichtungen, an die Sie Sich anonym wenden können, um weitere Informationen zu erhalten. Auch über die Möglichkeit der Fremdsperre klären wir Sie auf.

Glücksspielsucht ist seit 2001 von Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern als behandlungsbedürftige Krankheit anerkannt. Glücksspielsüchtige können eine ambulante oder stationäre Behandlung in Anspruch nehmen.